at Fahrräder Lübeck: Hellboys Heimkehr

Hellboys Heimkehr

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Im Sommer 2005 wurde durch die Geschäftsleitung entschieden, dass ein neues Auslieferungsfahrzeug erworben werden muss. Vorgaben waren: Auffälligkeit, geringer Spritverbrauch, viel Platz, hohe Zuladung, Besenwagentauglichkeit, günstiger Anschaffungspreis und freundliches Wesen. Nach langen Recherchen kam nur ein einziges Fahrzeug in Frage. Ein Peugeot D4B. 1,6 Tonnen Zuladung und 26″ Laufräder. Von diesem Fahrzeug sind in Deutschland ganze 4 zugelassen.

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Also wurde gesucht und in Saarbrücken gefunden. Fotos wurden studiert und nach langem hin und her haben wir das Objekt für tauglich befunden. Ein Anhänger wurde geliehen, denn irgendwie mussten wir dieses kleine Monster ja in norddeutsche Gefilde schaffen. Dass der Anhänger schon 850 Kg wog, interessierte uns auf dem Hinweg noch nicht sonderlich. Es ging durch die Kasseler Berge und auch zwischen Mannheim und Saarbrücken ist es relativ bergig. Kurz auf der Rasstätte, bei einem guten Roten und selbstgemachten Penne mit Gemüse, im Auto genächtigt, empfing uns am nächsten Morgen mit freundlichem Lächeln der Verkäufer. „Wo ist hier der nächste Schrotter“ war meine Frage an den netten Herren, nachdem ich den Wagen das erste mal unterkrabbelt hatte. Alles entsprach unseren Vorgaben, aber die Leichtbauweise durch massiven Lochfrass sollte weder den Transport noch die Renovierung erleichtern.

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Wie das so ist mit echter Liebe war es sowieso um uns geschehen (was wohl am freundlichen Wesen des Fahrzeugs lag), und wir schoben den 1,6 Tonnen-Koloss au unseren Hänger. Eigentlich wollten wir noch einen kleinen Abstecher in den Taunus machen, um ein bisschen Rad zu fahren. Aber nachdem wir feststellten, dass die jetzt 2,4 Tonnen an unserem Zugwagen, uns bergauf nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren liessen, entschieden wir uns für den Durchmarsch bis in den Harz. Hinter uns blieben viele Kilometer einsam auf dem Standstreifen die Kasseler Berge bezwingend. Top-lowest Speed: first gear. Es war der Horror, denn zusätzlich waren die Ferien in irgendwelchen Bundesländern zuende und der Schweiss brannte in den Augen.

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Wie dem auch sei, wir schafften es am ersten Tag bis zum Campingplatz in Seesen und fuhren Abends, wie auch am nächsten Vormittag noch mt den Rädern im Harz herum und schafften die restliche Flachetappe mit unserem Ungetüm ohne Probleme.
Das Monster erhielt den Namen „Hellboy“ und wenn es noch nicht weggerostet ist, wird es noch immer jeden Dienstag nach Feierabend renoviert.

[Update:] Hellboy ist inzwischen als at-Service-Mobil unterwegs

Sale!
Jetzt fast ganz neu:
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