Archiv für die Kategorie „Sportlich“

Jetzt wird’s steil…

Die Blauen sind Weltmeister, wir sind Wimbledonsiegerin. Soweit so gut. Jetzt aber zum schönsten Sport der Welt: Die Tour geht mit der 10. Etappe in die Berge, und damit beginnt die Zeit, wo man unauffällig neben der Arbeit irgendwo ein Übertragungsgerät laufen hat – so wie damals, nur ohne Bettdecke…

 

App der Woche: Epic Ride Weatcher

Während der Webmaster den Brocken rockt hier eine App Empfehlung für alle die für ihre Touren nichts dem Zufall überlassen wollen. Mit „Epic Ride Weather“ (Android & iOS) kann man sich mit den Gängigen Apps (z.B. Komoot und Strava) verknüpfen, und das entsprechende Wetter anzeigen lassen. In meinem Fall sieht man, das ich heute mit Temperaturen von 14-24° zu tun haben werde (man beachte die Startzeit…) und mir das rechte Ohr abkleben sollte :-)

Vive le Tour!

 

B-Rocken!!

Wer noch frei ist am 14.07. der sollte sich mal folgende Sternfahrt ansehen: http://www.b-rocken.net. Neben der kleinen Radfahrt (z.B. Potsdam-Brocken) tut man auch noch etwas für den guten Zweck! Dem Webmaster juckt es schon gewaltig in den Fingern/Beinen… Der Webmaster hat sich angemeldet und geht mit gutem Beispiel voran.

Mister 100%

Auch bei Chris Froome gilt  die Unschuldsvermutung. Und da jetzt klar ist, dass die 100% über dem Erlaubten zu 100% nicht sein Fehler waren, ist auch klar, dass wir es hier (nach heutigem Stand) mit dem besten Radfahrer der Menschheitsgeschichte zu tun haben. Schade dass „Einmal probiert, hat nicht geschmeckt„–Zabel und „Talentdoping“–Ulle bei strenger Betrachtung nicht dazugezählt werden dürfen… Ich freue mich auf die Tour!

Eroica Germania 2018

Für jeden, der bei „Wolle“ nicht an den Punk aus seiner Jugend-Gang denken muss: https://eroica.cc/eroica-germania

600km Brevet ARA BB

Es ist vollbracht, Helmchen hat gestern seine erste Brevet-Serie absolviert. Mission accomplished! Es ging einmal von Berlin über den Darß und wieder zurück. 600km sind ein ganz anderer Schnack als die 400km! Alles bis 400km kann man gut an einem Tag fahren. Aber die Nacht dann weiter durchfahren, das zehrt schon etwas an Kopf und Körper… Daher hört hier vorerst der Bericht auch auf. Ich muss mich auf Essen, Ausruhen und noch mehr Essen konzentrieren. …100 Nudelportionen später:

Das Prozedere ist, nach den ersten drei Brevets, weitestgehend Routine. Man kann gut abschätzen, welche Klamotten man mitnimmt, und was nur unnötiger Ballast ist. Ich hatte mir diesmal sogar den Luxus gegönnt und einmal Baselayer & Trikot zum Wechseln mitgenommen – trotzdem reichte die Satteltasche und der neue ‚CarryAll Bag‘ am Lenker locker aus für

  • Armlinge
  • Beinlinge
  • Regenjacke
  • Wechseltrikot & Baselayer
  • 1 extra Trinkflasche voll Maltodextrin
  • 7 Riegel, 7 Gel
  • Ersatzmantel
  • Ersatzschlauch
  • kleines Tool
  • 2 Powerbanks (für Navigation per iPhone)
  • Warnweste
  • Langfingerhandschuhe (für die Nacht)
  • Taschentücher (Feuchttücher wären besser)
  • Kleine Sonnencreme
  • Reifenheber (Nicht nur zum Reifen heben zu gebrauchen!)
  • Flickzeug
  • Kleines Drahtschloss

7h morgens ging es also wie immer los. Ron, Dominik und ich, als Neulinge auf den 600km, haben beschlossen einfach nach unserem Gefühl zu fahren. Das bedeutete: Wir fahren in dem Tempo, wie wir auch eine lockere Trainingsrunde angehen würden.

Der Hinweg, also die ersten 280km auf den Darß waren zäh. Eine Grippe  im Vorfeld, eine aktuelle Ohrenentzündung und etwas Gegenwind sind halt keine idealen Zutaten für so eine Unternehmung. Trotzdem hatten wir einen Durchschnitt von 28km/h bis zum Darß.

Auf dem Rückweg wurden Rainer, Alexander und Hans-Udo zu unseren Weggefährten. Ohne deren Rat und Tat wäre vieles sicher schwerer geworden. Besonders ein Kettenriss mitten in der Nacht im Wald bei gleichzeitiger Mückeninvasion wäre ohne Rainer und Ron für mich zum Desaster geworden! Unter der Beobachtung und Anleitung der Gruppe habe ich dann die sandige Kette auch noch vergessen richtig durch die Führung der oberen Umlenkrolle zu fädeln – Ein Klops, der mir etwas peinlich war, und meine Auswahl an Gängen auf 2 reduzierte…

Um 11:07h waren wir im Ziel und Lasagne und Bier eine angemessene Belohnung. Für mich das Schönste an diesem Brevet war der Zusammenhalt, der während der Tour in dieser ja zufällig entstandenen Zweckgemeinschaft entsteht. Anfangs krümelt jeder vor sich hin, dann entstehen zufällig Grüppchen in denen jeder mal die Führung übernimmt, aber sonst nicht viel kommuniziert wird. Und irgendwann ist man eine Gemeinschaft, in der keiner mehr zurückgelassen wird.  Man kann es ganz kitschig sagen: das gemeinsame Erleben und Bewältigen dieser Aufgabe verbindet enorm.

Was habe ich für die kommenden Brevets 2019 gelernt?

  • Die Beleuchtung sollte aus Licht am Rad und am Helm bestehen. Letztere schaltet man dann bei Bedarf hinzu. Die Lupine Piko mit Bluetooth-Schalter bietet sich da an.
  • Ein Nabendynamo ist hilfreich
  • Ersatzkettenglied und entsprechendes Werkzeug ist Pflicht
  • Kurz vor der Nacht eine Trinkflasche mit Kaffee füllen lassen kann nicht schaden.
  • Die Straßenverhältnisse sind teilweise schlecht, und die Tour lang. Sitzcreme, ein guter Sattel (Brooks) und min. 25mm Bereifung sind ratsam. Ebenso ganz allgemeines Training des Oberkörpers und der Nackenmuskulatur…

Was kommt als Nächstes? Natürlich Paris-Brest-Paris im kommenden Jahr! Das ist die logische Konsequenz :-)

La Marmotte Anmeldung bis 5.7.!

La Marmotte“ ist eine der schönsten Radveranstaltungen des Jahres – zumindest in meiner Erinnerung. Wer also auch einmal den Titel „Langsamster Deutscher“ erringen, oder einfach nur zügig legendäre Berge erklimmen möchte, der sollte sich noch rasch anmelden…

Abfahren will gelernt sein!

Rügen Rund 2018

Samstag hat der Webmaster, zusammen mit den üblichen Verdächtigen, die Veranstaltung Rügen-Rund inspiziert. Rügen-Rund ist quasi aus einer Trainingsgruppe für die Vätternrunde entstanden, und dann immer größer geworden. Es ist kein Rennen, sondern eine gesellige Ausfahrt mit freundlicher Unterstützung der Polizei und natürlich der Veranstalter selbst. Wir haben uns für die 205km und einem Schnitt bis 30km/h angemeldet. Klingt erstmal flott, ist aber eine ziemliche Bummelei, wenn man hinten im Feld steckt – und man ist immer hinten, denn die Guides vorne hat man nicht zu überholen :-)

Insgesamt kann man sagen: Es ist eine perfekte Veranstaltung für entspannte Rennradler. Zielgruppe 40+. Durchschnittspuls: 110 bpm. Gefühlt alle 40min eine Verpflegungsstelle mit Verzehrzwang. Wer mehr Remmidemmi möchte muss zum Velothon und kann sich da Gedrängel, Maximalpuls und Stürze abholen…

 

Sale!
Jetzt fast ganz neu:
Unsere SCHNÄPPCHENECKE!
Anschrift

at Fahrräder
Beckergrube 63
23552 Lübeck

Tel. : 04 51 – 798 22 68

Öffnungszeiten
Fahrradladen:
Mo. – Fr. 10.00 – 19.00 Uhr,
Sa. 10.00 – 14.00 Uhr

Fahrradwerkstatt:
Mo. – Fr. 10.00 – 18.00 Uhr
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