Archiv für die Kategorie „Review“

Im Selbsttest: DT Swiss Laufräder

In der Brevet-Saison dieses Jahr habe ich viel über die passende Ausstattung nachgedacht. Besonders die Lösung der Licht- und Stromversorgung (Navigation/Telefon) war immer wieder unbefriedigend. Mein Setup mit Lupine und 2 Powerbanks hat mich zwar auch beim 600er nicht im Stich gelassen, hat aber gleichzeitig mehrere Schwächen.

  1. In der Nacht, bei schlechter Straße, hätte man gerne zusätzlich Helmlicht
  2. Powerbank und Handy zur Navigation passen nicht gut zu langen Regenphasen
  3. Keine Redundanz (nichts darf ausfallen)

Diese Probleme – kombiniert mit der Tatsache, dass Schlechtwettereinsätze die Rennlaufräder abnutzt – hat mich dazu gebracht, einen Laufradsatz für Brevets und die dunkle Jahreszeit zusammenzustellen. Wichtig dabei: Lichtmontage innerhalb 10min, Nabendynamo, breitere Felge, Haltbarkeit, Gewicht. Und, ganz wichtig, die Laufräder sollten bei möglichen Pannen gut selbst zu reparieren sein. Meine Wahl fiel auf folgendes Setup:

DT Swiss Laufräder für den Randonneur

Nach etwa 500 Testkilometern kann ich sagen: Mission accomplished! Die breiteren Felgen lassen meine 25mm Reifen wie 28er aussehen (Komfort ist alles). Über Licht denkt man nicht mehr nach, und im Wald etc. schaltet man die Lupine dazu. Handy wird tagsüber aufgeladen (siehe http://www.at-fahrraeder.de/im-selbsttest-usb-werk-von-buschmueller/), und kann sogar bei Lichtbetrieb etwas mitversorgt werden. Allerdings: Für lange Touren (Stichwort Redundanz) ist das mit der Navigation per Handy noch nicht ideal. Dazu später mehr…

Kabelführung nicht beachten!

Im Selbsttest: Das Kona ROVE ST 2017

Kürzlich hat sich der Webmaster das neue Kona ROVE ST zugelegt, und ist damit dem Trend zum Gravel-Bike gefolgt. Ich wollte für die Schlechtwettersaison ein Trainingsrad mit dem ich schnell und komfortabel durch Wald und Wiesen gurken kann. Eine weitere Hoffnung war, dass sich das Rad außerhalb meiner gewohnten Strecken als Explorer und Reisegefährte einsetzen lässt. Denn wer kennt das nicht: man fährt mit dem Rennrad bei bestem Wetter eine neue ‚Entdeckung‘ ab, und auf einen Schlag wechselt der Belag auf Schotter oder Sand. Weicheier drehen dann gleich um, Dickköpfe eiern so weit weiter in ihr Verderben, bis eine Umkehr auch zweifelhaft erscheint…

Nach rund 500km im Berliner Umland mit dem Kona kann ich sagen: Alle Wünsche wurden erfüllt! Das Kona ROVE ST ist auf Asphalt ein zügiger Begleiter, und im Gelände ein richtiger Renner. Über den Winter, und bei dem Feuchten Untergrund fahre ich noch die 36mm Bereifung, ich freue mich aber schon darauf, 28mm ‚4 Seasons‘ aufzuziehen! Könnte sein, dass dann meine Rennmaschine öfter mal neidisch im Keller bleiben muss…

Das Kona ROVE ST verstehe ich als Einstieg ins ‚Graveln‘. Es bietet mit seinen rund 1600€ ein perfektes Preisleistungsverhältnis. Ab Werk wiegt es mit Pedalen etwa 11,5kg. Wer es sportlicher braucht sollte zum ROVE NRB oder ROVE LTD upgraden.

P.S: An alle die jetzt denken: „Kann ich auch alles mit dem MTB machen…“ – Ein Mountainbike gehört in die Mountains und ein Gravel-Bike gehört auf Schotter. Nomen est omen!

Update vom 01.06.2018: Das Kona überzeugt weiterhin auf ganzer Linie. Gerade mit der 28er Bereifung ist es für das Umland absolut spitze. Ich persönlich sitze gerne auch auf dem Gravel genauso wie auf meinem Renner. Habe also den Vorbau umgedreht und einen Spacer rausgenommen…

Sale!
Jetzt fast ganz neu:
Unsere SCHNÄPPCHENECKE!
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