Archiv für die Kategorie „Radreisen“

32000km auf halbe Sicht gesegelt…

Als Sven Marx vor 11 Jahren künstlich beatmet an den Schläuchen hing hätte keiner Geld darauf gesetzt, dass er am kommenden Samstag  am Brandenburger Tor seine Weltreise per Rad beenden wird.

Damals hatte ihn ein Hirntumor außer Gefecht gesetzt, und er musst alles von Grund auf wieder lernen. Laufen ist immer noch nicht so prima, aber Radfahren geht anscheinend. Und: die Sicht ist noch etwas eingeschränkt, so dass er Untergründe schwer einordnen kann – das Vorderrad fungiert quasi als Blindenstock….

Wer mag, kann Sven am Samstag um 12:30h am Brandenburger Tor empfangen, und mit ihm dann die letzten Meter seiner ~32.000km Reise bis zum Ludwig-Jahn-Sportpark zurücklegen. Der Webmaster wäre gerne dabei, muss sich aber, im Auftrag von at und nur für euch, durch die Tschechei schinden

 

Im Selbsttest: USB-Werk von Busch+Müller

In Zeiten von Komoot und Strava fährt man gerne mit dem Smartphone als Radcomputer. Wenn da nicht das ewige Problem mit der Stromversorgung wäre! Für Touren unter drei Stunden klappt es ja auch so, aber wehe man ist länger unterwegs, oder schon mit 50% Akkuladung losgefahren… Wer keinen Nabendynamo am Rad hat, der muss auf die Versorgung per Power-Bank setzen. Das wiederum bringt nervige Verkabelung und mangelnde Befestigungsmöglichkeiten mit sich. Wer wiederum auf Nabendynamos setzt ist auch noch nicht am Ziel! Erstens benötigen Smartphones eine stabile Spannungsversorgung damit sie nicht immer zwischen ‚laden‘ und ’nicht laden‘ schwanken, und zweitens muss die Zeit an der Ampel oder Kreuzung vernünftig überbrückt werden.

Dieses Problem löst das USB-Werk von Busch+Müller. Es fungiert als Pufferakku zwischen Smartphone und Nabendynamo. In der Praxis sieht das so aus: Man läd zunächst den Pufferakku auf, indem man die ersten 15min der Tour (ohne Licht) Energie in den Akku pumpt. Dann kann man das Handy anstecken und bekommt regelmäßig Strom aufs Gerät. Kleine Stopps bis 2 Minuten kann der Pufferakku überbrücken. Je nachdem welches Lampenset man fährt kann man selbst bei angeschaltetem Licht das Telefon noch laden solange dieses stromsparend eingestellt ist. In meiner Versuchsanordnung mit iPhone 6, SONdeluxe und IQ-X funktioniert das einwandfrei. Ist man in schwierigem Gelände unterwegs, oder hat viele kleine Stopps in der Stadt, dann hilft es, den Stromverbrauch per Flugmodus zu reduzieren. bei längeren Touren läd man problemlos das Handy auf bzw. verzögert das Entladen bei Nachtfahrten.

Für mich ist das Teil auf langen Fahrten eine echte Hilfe. Ein Problem weniger über das man nachdenken muss. Und natürlich läd das USB-Werk nicht nur Smartphones sondern alles, was man per USB anschließen kann. Garmins, Wahoos you name it…

Für Weltreisen: Stahlrahmen

Wer überlegt, mit dem Rad auf Weltreise zu gehen, der sollte Stahl (gerne von Hagen Wechsel) nehmen! Die Vorteile: Selbst in tiefster Tundra findet sich ein Schweißgerät zur notdürftigen Reparatur. Zudem demonstriert untenstehendes Video, dass Stahl selbst bei kleineren Kaltverformungen noch fahrtüchtig bleibt…

Link zum Video

Manche haben nur ein Ei und andere nur Einrad…

Urlaub ist…

..wenn man komplett offline ist, und nicht einmal mehr merkt, dass die Webseite brach liegt. Urlaub ist auch Planschen, Wandern und Radfahren (und natürlich später damit angeben!). Letzteres wird an dieser Stelle nun betrieben. Hier eine wunderschöne Runde um den Caldonazzosee und dann den legendären Kaiserjägersteig hinauf:

Wenn der Vater mit dem Sohne…

Wenn ich ganz ehrlich bin halten mich nur Anstand und Erziehung davon ab, völlig unvermummt Liegeräder anzuzünden. Diese Abneigung ist rational nicht zu erklären. Aus professioneller Sicht ist mir nämlich jeder recht, der ohne Verbrennungsmotor vorwärts kommt.

Heute morgen hat nun folgender  Artikel mein Herz erwärmt: „Schneller, Papa, schneller!“. Das lag wahrscheinlich weniger am Gefährt, als an der Vorstellung, mit dem Sohnemann entspannt auf Tour zu gehen.

 

Paris-Hamburg 2017 – 1200 Kilometer

Anlässlich des 25. Geburtstages des ‚Audax Randonneurs Allemagne‚ haben sich die einzig wahren Helden des Radsports etwas ganz besonderes einfallen lassen. Es geht im September einmal von Paris nach Hamburg. Nicht ganz zufällig schlängelt sich die Route ziemlich exakt über die von Paris-Brest-Paris bekannte Länge von rund 1200km. Dem Randonneur ist ja bekanntlich nichts zu schwör!

Insgesamt ist das Teilnehmerfeld auf 150 Personen beschränkt. Und wer es versäumt hat die Qualifikationen von 200km, 300km, 400km und 600km in diesem Jahr zu fahren, der darf dieses Jahr nur bewundernd im Zielbereich stehen.

Herr Czycholl, der spätestens seit dem wunderbaren Film „BREVET„, auf eine Schar stiller Bewunderer blicken kann ist natürlich auch am Start, und wir drücken allen Teilnehmern die Daumen!

Und wer jetzt zaghaft daran denkt, dass man sich langsam auf Paris-Brest-Paris 2019 vorbereiten sollte, dem bieten wir mit unseren Rädern Fiete, Hansen und Hansen II passende Begleiter.

Fernweh!

Echt Heavy

Fernweh: Aufm Trip hängen geblieben…

https://youtu.be/Mymoov9tNTs

Sale!
Jetzt fast ganz neu:
Unsere SCHNÄPPCHENECKE!
Anschrift

at Fahrräder
Beckergrube 63
23552 Lübeck

Tel. : 04 51 – 798 22 68

Öffnungszeiten
Fahrradladen:
Mo. – Fr. 10.00 – 19.00 Uhr,
Sa. 10.00 – 14.00 Uhr

Fahrradwerkstatt:
Mo. – Fr. 10.00 – 18.00 Uhr
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